FAQ
Wie/was misst uploadtestX.de genau?
Der Upload-Test überträgt eine bereitgestellte homogene Testdatei vom Browser zu unserem Server. Die Geschwindigkeit ermitteln wir über den durchschnittlichen Datendurchsatz beim gesamten Uploadablauf. Wie Zeit und Datenmenge zusammenhängen, erklärt die Messmethode von uploadtestX.
Warum muss ich zunächst eine Testdatei herunterladen?
Ja! Wir setzen auf Testdateien mit festgelegten Größen und Zufallsdaten. Sie enthalten außerdem Prüfdaten für das Testverfahren. Es handelt sich also um ein eigenes Testdateiformat, keine fixe Norm. Der Vorteil: Zufallsdaten lassen sich üblicherweise kaum komprimieren. Unterschiede zwischen Geräten, Browsern und Netzbedingungen werden dadurch jedoch nicht ausgeschlossen.

Warum sind die Testfiles nicht komprimierbar?
Für Kompression brauch es Redundanz und Muster - echte Zufallsdaten haben praktisch nichts davon und sind daher kaum komprimierbar. Das macht den Test nicht zwingend genauer als andere Verfahren, ist aber für die Validität mit entscheidend. Messdauer und Verbindungsbedingungen sind aber weitere wichtige Faktoren für die Messung.
Ist das Ergebnis von uploadtestX.de ein offizieller Nachweis gegenüber meinem Internetanbieter?
Nein. Unser Speedtest dient der eigenen Geschwindigkeitsmessung und Fehlersuche, ist aber kein behördliches Nachweisverfahren. Für einen formalen Nachweis einer Minderleistung stellt die Bundesnetzagentur eigene Messverfahren bereit. Bei stationären Anschlüssen werden im Nachweisverfahren der Breitbandmessung Desktop-App derzeit 30 Messungen an drei unterschiedlichen Kalendertagen nötig. Für Mobilfunkanschlüsse gibt es seit 2026 ein separates Nachweisverfahren mit eigenen Vorgaben. Die jeweils aktuellen Anforderungen finden Sie bei der Bundesnetzagentur zur Internetgeschwindigkeit.
Werden private Daten bei der Messung übertragen?
Nein, es wird nur die vorher mit Zufallsdaten generiert Testdatei wieder zu unserem Server übertragen.
Warum muss die Datei einen bestimmten Dateinamen haben?
Der Dateiname enthält aus Sicherheitsgründen einen Verifikationscode. So wird sichergestellt, dass nur echte uploadtestX-Testdateien für den Test verwendet werden können.
Nutzt uploadtestX.de mehrere parallele Upload-Verbindungen?
Die Testdatei wird in 8-MiB-Blöcke aufgeteilt und mit bis zu vier parallelen Upload-Anfragen an unseren Server übertragen. Mehrere parallele Verbindungen können insbesondere bei schnellen Anschlüssen helfen, die verfügbare Upload-Kapazität besser auszunutzen. Andere Speedtests können übrigens mehr oder paralleler Verbindungen einsetzen oder andere Blockgrößen. Ergebnisse verschiedener Messverfahren sind deshalb nicht immer direkt miteinander vergleichbar. Weitere technische Einzelheiten finden Sie in der Messmethode von uploadtestX.
Warum schwanken meine Messergebnisse und unterscheiden sie sich von anderen Speedtests?
Besonders Uploaddatenraten können von Messung zu Messung stark schwanken. Einflussfaktoren gibt es viele. Die Leitungsauslastung bei DSL, die WLAN-Qualität bein Ihnen oder störende andere parallel laufende Datenübertragungen im eigenen Netzwerk um nur wenige zu nennen. Abweichende Ergebnisse bedeuten deshalb nicht automatisch, dass einer der Tests falsch misst. Für einen sinnvolleren Vergleich sollten Sie mehrere Messungen unter möglichst ähnlichen Bedingungen durchführen.
Was passiert bei einem Verbindungsabbruch oder Netzwechsel während des Tests?
Wird die Verbindung während des Uploads unterbrochen oder wechselt das Gerät beispielsweise zwischen WLAN und Mobilfunk, kann eine laufende Upload-Anfrage fehlschlagen. uploadtestX bricht den betroffenen Testlauf dann mit einem Hinweis ab. Einen unvollständigen Test sollten Sie nicht zur Beurteilung Ihres Anschlusses verwenden. Stellen Sie eine stabile Verbindung her und starten Sie die Messung anschließend erneut.
Wie erhalte ich möglichst valide Ergebnisse?
Auf jeden Fall sollten Sie im eigenen Netzwerk zunächst soweit wie möglich alle anderen Zugriffe deaktivieren bzw. pausieren. Also z.B. keine Musik nebenbei über das Internet hören, keine anderen Down- oder Uploads tätigen sowie VPN falls aktiv deaktivieren. Zudem immer das Testgerät sofern möglich über LAN statt WLAN mit dem Router verbinden.
Negativen Einfluss auf die Uploadrate können u.a. die WLAN-Qualität, der Router, die Empfangsqualität bei Mobilfunk, Proxys/VPN oder auch Virenscanner/Firewalls haben.
Warum erreiche ich nicht exakt die Uploadrate von meinem Tarif?
Die in den Tarifbeschreibungen genannte Uploadrate von z.B. 50 MBit/s und das Ergebnis eines einzelnen Testlaufs müssen nicht exakt übereinstimmen. In der Praxis weicht die beworbene bzw. maximale Datenrate von der normalerweise zur Verfügung stehenden regelmäßig ab. Denn unzählige Faktoren können (je nach Breitbandtechnik) die Geschwindigkeit beeinflussen. Einige davon liegen nicht in Ihrem Einflussbereich, sondern beim Netzprovider. Andere, wie ihr Heim-Netz, im Hintergrund laufende Übertragungen, Netzauslastung, veraltete Technik beeinflussen den gemessenen Wert. Vergleichen Sie deshalb die Vertragsangaben mit mehreren Messungen unter guten Bedingungen und möglichst auch per LAN. Bei deutlich zu niedrigen Werten hilft die systematische Fehlersuche für einen langsamen Upload.
Wie oft sollte ich den Upload-Test wiederholen?
Ein einzelner Speedtest ist immer nur eine isolierte Momentaufnahme. Wenn Sie Ihren Anschluss valide beurteilen möchten, führen Sie mehrere Messungen unter vergleichbaren Bedingungen durch und wiederholen Sie auffällige Ergebnisse zu unterschiedlichen Tageszeiten. Verwenden Sie möglichst dabei immer dasselbe Gerät, denselben Verbindungstyp und dieselbe Testdateigröße. So lassen sich Veränderungen besser einordnen und analysieren. Für einen formalen Nachweis gegenüber dem Anbieter bei zu geringen Datenraten, gelten dagegen die Vorgaben des jeweiligen behördlichen Nachweisverfahrens.
Kann ein VPN, Proxy oder Firmenzugang das Ergebnis beeinflussen?
Ja, definitiv! VPNs oder Proxys verändern den Datenweg. Durch zusätzliche Verschlüsselung, Verarbeitung oder einen entfernten Zwischenserver ändert sich viel. Dadurch kann die gemessene Uploadrate niedriger ausfallen oder stärker schwanken. Für eine Vergleichsmessung können Sie einen freiwillig verwendeten VPN-Zugang vorübergehend deaktivieren. Sicherheits- oder Firmenvorgaben sollten Sie jedoch nicht umgehen. Wenn ein VPN für Ihre normale Nutzung erforderlich ist, kann zusätzlich eine Messung mit aktivem VPN sinnvoll sein, weil sie genau diesen Nutzungspfad abbildet.
Warum steigt mein Ping, wenn gleichzeitig viel hochgeladen wird?
Wenn der Upload eines Anschlusses stark ausgelastet ist, können weitere Datenpakete in Warteschlangen geraten. Dadurch steigt die Latenz, obwohl der Ping ohne Last niedrig sein kann. Dieser Effekt wird häufig als Queueing oder Bufferbloat bezeichnet. Router mit geeignetem Warteschlangenmanagement können solche Verzögerungen teilweise reduzieren. Für eine reine Latenzmessung sollten keine großen Uploads oder Downloads parallel laufen. Die aktuelle Latenz Ihrer Verbindung können Sie mit unserem Pingtest prüfen.